NEUES AUS BADAJOZ

Auch wenn es unwirklich erscheint, die Perrera ist immer noch geschlossen. Was aber nicht heisst, dass keine Tiere in der Gegend eleminiert werden… die Perrera Badajoz wird umgebaut – endlich – aber in der Nähe gibt es ein weiteres Vernichtungslager und dort dürfen auch keine Tierschützer rein.

“Wir befürchten das Schlimmste!” sagt Mariangeles, die Initiantion von ACAN/AGAT BADAJOZ. “Aber ich bleibe dran. Wir sind daran mit der Stadt eine tierfreundliche Lösung zu finden. Man hat uns ein Gebäude mit etwas Umschwung direkt neben der Perrera angeboten, dort wird unsere ORGA eine kleine Welpen- und Quarantänestation installieren und Lager für Spenden bzw. Trockenfutter etc sind auch vorgesehen” sagt sie weiter.

Es ist Jagdsaison in ganz Spanien und es hat Galgos und andere Jagdhunde zu hunderten wenn nicht sogar schon zu tausenden in den Perreras. Nach den unmenschlichen Vorgängen in Cadiz sollten jetzt die spanischen Tierschützer die Tötungsstationen in ihrem Ort genauer unter die Lupe nehmen und wo immer auch nötig mit der Gewalt der Medien und dem Druck der öffentlichen Meinung Misstände anzeigen. Ein spanischer Tierschützer sagte vor kurzem: “Das Streichholz brennt, die Lunte ist gelegt, jetzt muss nur noch das Pulver dazu gegeben werden!”.

Die Stadt Badajoz wird es sich in Zukunft, nach dem imensen Druck von Emails, Fax, Telefonanrufen und der Presse, sicherlich überlegen bevor sie weiterhin so fahrlässig handelt aber leider sind die Angestellten der Perrera nicht ausgewechselt worden und wenn man diesen Nichtznutzen nicht genau auf die Finger sieht, wird’s wohl nicht besser in der Perrera.

Wir drücken der Mutter von Mariangeles die Daumen, sie war 2 Wochen im Spital und ist aber jetzt auf dem Weg der Besserung. Mariangeles ist am Limit mit ihrem Job, den Tieren und der kranken Mutter und sobald die Perrera wieder auffgeht, wirds noch enger.

ANIMO MARIANGELES!!!

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